27.04.12 23:29 Age: 5 yrs

Man kann doch was

Category: Personen
By: Hans-Christoph Werner, Pressepfarrer

Vikare machen wichtige Erfahrungen in der Gemeindearbeit.

Das Backnanger Vikarsteam

„Man schafft’s immer wieder“, sagt Stefan Brender, Vikar der Markus-Kirchengemeinde. Zusammen mit den Kindergartenleiterinnen Birgit Werthwein und Claudia Schaaf hat er ein Taufelternseminar angeboten und dabei über die theologische Bedeutung der Taufe referiert. Vielleicht das Wichtigste, das er wie Miriam und Frederik Guillet sowie Gundula Reinshagen „lernen“ ist, dass Gemeindeglieder ihnen zusprechen und sie loben.

Seit März 2011 sind die Vier im Kirchenbezirk Backnang und absolvieren ihr zweijähriges Vikariat, das mit der zweiten Dienstprüfung abschließt. Zunächst ist das Lernfeld Schule dran. Alle haben sie ein vierstündiges Deputat an zwei verschiedenen Schulen. Ein erfahrener Kollege oder Kollegin begleitet die ersten eigenen Unterrichtsversuche.

Das andere Lernfeld ist die Gemeinde, der sie jeweils zugeteilt sind, und die sie umfassend kennen lernen sollen. Wobei das Kennenlernen gleich in eigene Versuche übergeht. So betreut Miriam Guillet in Großaspach eine Mädchenjungschar und leitet die Mitarbeiter an. Ihr Ehemann Frederik widmet sich in Allmersbach der Kinderkirche. Und Gundula Reinshagen organisiert in Sulzbach eine Gemeindefahrt nach Berlin.

Bei all den neuen Erfahrungen tut es gut, sich regelmäßig als Vikars-Team zu treffen. Man besucht sich gegenseitig im Gottesdienst, nimmt wahr, wie’s der andere macht und gibt motivierende Rückmeldung. Das führt zusammen, so dass man dann auch die Freizeit gerne miteinander verbringt. Erstaunt waren alle Vier, dass sie sofort von alt eingesessenen Kollegen als gleichwertiges Gegenüber wahrgenommen wurden. Kein unten oder oben, hier Vikar, dort Pfarrer. Und, so sagt Miriam Guillet, „viele erfahrene Kollegen machen ihren Beruf gern.“ Das motiviert.

Für April haben sich die Vier ein gemeinsames Projekt vorgenommen. Die Männer, die sich sonst in den Gemeinden eher zurückhalten, sind im Blick. Unter dem schönen Titel „Route 29“ wollen sie eine Wanderung von Schwäbisch Hall nach Murrhardt anbieten. Das sind, deshalb der Titel, etwa 29 Kilometer. Am 12. Mai soll es morgens losgehen. Gegen Abend will man am Ziel sein. Eine Herausforderung für die Vikare wie die Teilnehmer.



 
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