4.10.14 10:03 Alter: 2 yrs

Lutherisch, reformiert oder beides?


Die diesjährige Reihe von „Kirche im Dialog“ mit dem Jahresthema „Blitzlichter der Reformation“ geht mit dem 5. Abend weiter. Am Freitag, 10. Oktober ist das Thema „Württemberg: lutherisch oder reformiert oder beides?“ in der Pauluskirche in Backnang-Maubach.

An den bisherigen vier Abenden ging es um die Reformation und die in ihr angelegten Wechselwirkungen zwischen Staat und Gesellschaft bzw. Kirche in der heutigen Zeit. In der Reformation entstanden in Deutschland aber auch evangelische Kirchengemeinschaften verschiedener Bekenntnisse.

Die Evangelische Landeskirche Württemberg ist vom Bekenntnis her eine lutherische Kirche, aber sie gehört weder der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland an (VELKD), noch ist sie Mitglied in der Union Evangelischer Kirchen (UEK). Sie hat in beiden Konfessionsbünden einen Gaststatus, ist damit in den jeweiligen Gremien vertreten, aber nicht Mitglied. Dies bezeichnet man als den „württembergischen Sonderweg“.

 

An diesem Abend geht es also um unsere Landeskirche in Württemberg. Wie hat die Reformation unsere Landeskirche geprägt? Welche Rolle spielt es, ob eine Landeskirche lutherisch, reformiert oder uniert ist? Zu welcher Kirchengemeinschaft gehört die Württembergische Evangelische Landeskirche? Wozu braucht es eine Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und wie eng sollte man mit der katholischen Kirche zusammenarbeiten?

Der Vortrag stellt Überlegungen zu den Spätfolgen der Reformation an: Was ist heute davon wichtig, was ist zu vernachlässigen und welche gemeinsamen Wege in die Zukunft sind möglich?

Der Referent, Herr Kirchenrat Klaus Rieth, ist bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zuständig für die Außenbeziehungen und somit eine Art „kirchlicher Außenminister“. Im Referat 1.2., Mission, Ökumene und Entwicklung, werden Angelegenheiten der weltweiten Kirche, der Mission und der Entwicklungszusammenarbeit behandelt. Aufgabengebiete sind insbesondere die Angelegenheiten der zahlreichen Missionswerke in Württemberg, die Pflege und der Ausbau der guten Kontakte zur weltweiten Ökumene und die direkten Kontakte mittels Projekten zu befreundeten Kirchen weltweit. Wir dürfen auf seinen Vortrag gespannt sein.

 

Im Anschluss an den Vortrag besteht bei einem Imbiss die Gelegenheit für Gespräche und Begegnung. Es schließt sich eine Rückfragerunde mit dem Referenten an. Die Veranstaltung endet um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

26.9.2014 Hans W.O. Krämer

 

„Kirche im Dialog“, Reihe 2014: „Blitzlichter der Reformation“

5. Abend in der Pauluskirche in Backnang-Maubach, Feldkircher Straße 27 am Freitag, den 10. Oktober 2014, 18 - 20 Uhr, Referent Kirchenrat Klaus Rieth, Evangelische Landeskirche Württemberg.



 
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