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Zeit und Ewigkeit


Halt und Geborgenheit in der Schnelllebigkeit der Zeit.

Morgen begehen wir den Ewigkeitssonntag. Wenn in vielen Gottesdiensten der Verstorbenen und deren Angehörigen im zu Ende gehenden Kirchenjahr gedacht wird, so ist dies auch deshalb wichtig, weil wir spüren, dass unsere Lebenszeit auf dieser Erde begrenzt ist. Wir als Menschen unserer Zeit sind  besonders eingeladen verantwortlich vor Gott und unseren Mitmenschen zu leben.
Der Psalmbeter formuliert es im Psalm 90 Vers 12 so: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.“ Verantwortlich und klug für das Allgemeinwohl sowie ebenso für die eigene Lebensgestaltung sollen wir leben.


In diesem Jahr 2018 sind wir mit den Gedenktagen 9. November – 80 Jahre Reichskristallnacht und 11. November – 100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges besonders herausgefordert, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Ebenso wollte auch der Volkstrauertag mit seinen Feierstunden uns erinnern und mahnen. Mit Andachten und Gottesdiensten wurden wir am Buß- und Bettag neu eingeladen zum Gebet und zur Beziehung des Glaubens mit Jesus Christus. Es ist ein grosses Vorrecht, dass wir im Gottesdienst gemeinsam und persönlich beten können. Das gilt ebenso an jedem Ort, zu jeder Zeit und ganz gleich in welcher Situation wir uns gerade befinden. Bitte und Fürbitte, Dank und Anbetung sind wesentliche Bestandteile des Betens.


Gerade angesichts der Schnelllebigkeit (manchmal auch Kurzlebigkeit) unserer Zeit brauchen wir einen festen Halt und Geborgenheit. Jesus Christus gibt uns selber dazu in Matthäus 24 Vers 35 nicht nur Orientierung sondern auch Ermutigung, ihm zu vertrauen: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Deshalb sind göttliche Worte und biblische Werte notwendig zum Leben und Überleben. Im festen Vertrauen des Glaubens schreibt Peter Strauch dazu (Ev. Gesangbuch 628):
„Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir. Sorgen quälen und werden mir zu groß. Mutlos frag ich: Was wird morgen sein? Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los. Vater, du wirst bei mit sein.“


So wünsche ich Ihnen gerade in diesen Tagen eine gute und gesegnete Zeit im Frieden und in Geborgenheit.

Pfr. i.R. Gotthilf Stein, Backnang



 
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