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325 Jahre Dekanatsstadt Backnang


Als der württembergische Herzog Eberhard Ludwig Backnang im Jahr 1695 zur Dekanatsstadt machte - er war damals in seinem Land nicht nur weltlicher Herrscher, sondern auch geistliches Oberhaupt für seine evangelischen Untertanen - , war die Situation hier alles andere als rosig. Nach dem verheerenden Brand von 1693 lag die Stadt in Trümmern und die Bewohnerschaft litt große äußere und innere Not.

Die Errichtung des stattlichen Dekanatsgebäudes auf dem Stiftshof an der Stelle des früheren
Klosterrefektoriums (Speisesaal für die ehemals 15 Mönche des Backnanger Stifts) und die Entsendung des 44-jährigen Präzeptors (Vorstehers) des Klosters Bebenhausen Matthäus Esenwein als erstem Dekan waren gewiss als deutliche Signale zu verstehen, dass es dem Landesherrn ein Herzensanliegen war, der darbenden Stadt schnellstmöglich und nachhaltig wieder auf die Beine zu helfen. Dass Esenwein ein Mann von herausragender Tatkraft und mit theologischem Format gewesen sein und sich in Backnang bewährt haben muss, belegt seine spätere Ernennung zum Konsistorialrat (Oberkirchenrat) und Prediger an der Stuttgarter Stiftskirche. Sein Organisationsgeschick hat er aber schon beim Wiederaufbau der Backnanger Stiftskirche 1697 unter Beweis stellen können.


Für 25 Dekane, darunter zweien, die aufgrund ihrer Verdienste um Backnang mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt ausgezeichnet wurden, war der Stiftshof 9 seither Dienstsitz und Wohnhaus zugleich.
Vielleicht bietet das Jahr 2021 die Gelegenheit, für Interessierte eine Veranstaltung zum Dekanatsjubiläum anzubieten.



 
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