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900 Jahre Stiftskirche


- 500 Jahre Reformation, eine inhaltsschwere Geschichte

In diesen Zahlen begegnet uns eine interessante und inhaltsschwere Geschichte. So gibt es wahrlich vielerlei Gründe über die bewegten 900 Jahre Stiftskirche Backnang nachzudenken und dankbar zu feiern. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir im Frieden und Religionsfreiheit dieses besondere Jubiläum begehen können.

Unübersehbar prägt unsere Stiftskirche das Stadtbild und lädt zur Einkehr, zu öffentlichen Gottesdiensten und anderen christlichen Angeboten ein. Und weil dies seit Jahrhunderten auf so vielfältige Weise geschehen darf, ist der erste Dank Gott gegenüber angemessen. Das kann zum Beispiel mit Worten aus Psalm 103 Vers 1+2 geschehen:

Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. Dass wir es nicht vergessen, was wir schon Gutes erfahren haben und zur Zeit Gutes erleben, auch dazu dient so ein Jubiläum. Deshalb: Gott loben und ganzheitlich mit ihm in persönlicher Beziehung leben, das gibt Lebensqualität.

Dann werden wir in den nächsten Monaten in besonderer Weise an die Reformation vor 500 Jahren erinnert.

Der Thesenanschlag vom 31. Oktober 1517 wurde zum Auslöser der Ereignisse, die wir heute Reformation nennen. Martin Luther war zur rechten Zeit am rechten Ort, nämlich in Wittenberg. In Verbindung mit vielen Menschen seiner Zeit und nicht zuletzt durch den Geist Gottes wurde eine Reformbewegung ausgelöst. Reformation bedeutet schließlich Erneuerung.

Diese Erneuerung und die Vergewisserung auf die Heilige Schrift /Bibel, als Grundlage des christlichen Glaubens ist bis heute notwendig und wird es auch in Zukunft sein. Eine Erkenntnis der Reformation, die bis heute unangefochten wichtig und wertvoll ist, sind die „vier Soli“:

     

  • allein aus Gnade

  • allein durch Jesus Christus

  • allein durch Glauben

  • allein durch die Heilige Schrift.

Dadurch lebt und wächst der Glaube an den lebendigen und heiligen Gott.

 

Es ist mein Wunsch, daß Worte der Bibel für uns alle zur Orientierung dienen. Ein Impuls für ihr Abendgebet können Worte von Martin Luther sein:

„Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen

Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen.“

 

Mit herzlichen Grüßen ihr Pfarrer Gotthilf Stein, Backnang



 
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