Abschied von Pfarrerin Felicitas Renard
Im Frühjahr 2021 kam Felicitas Renard aus ihrem Vikariat in Schwäbisch-Hall hierher in den Backnanger Süden. Ganz bewusst hatte sie sich auf eine geschäftsführende Pfarrstelle beworben. Schnell hatte sie in die aktive Kirchengemeinde WaHeMa hineingefunden. Die vielen Gemeindegruppen, das gute Miteinander verschiedener Generationen und die experimentierfreudige Kirchenmusik haben ihr gefallen. Auch biografisch sollte die Gemeinde für sie zu einem prägenden Ort werden: Sie und ihr Mann wurden hier kirchlich getraut und deren gemeinsames Kind in der Gemeinde getauft. Dekan Rainer Köpf vollzog im Abschiedsgottesdienst die feierliche Entpflichtung und segnete Pfarrerin Renard für ihren weiteren Lebensweg. In seiner Ansprache betonte Köpf die Professionalität und Freundlichkeit, die Renards Amtsführung geprägt haben. „Sie haben das helle Sonnenlicht des Evangeliums ins Herz vieler Menschen getragen“. Er dankte auch für das kollegiale Miteinander mit den Backnanger Pfarrkollegen, die nun in der bevorstehenden Zeit der Vakanz die Vertretungsdienste übernehmen werden. Dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderates Gunther Laube fiel es sichtlich schwer, Abschied von seiner Gemeindepfarrerin zu nehmen. Er lobte die hohe menschliche Kompetenz von Felicitas Renard und ihre offene Zugewandtheit zu allen Menschen. „Kaum fassen“ konnte es der Maubacher Ortsvorsteher Wolfgang Rall, dass die beliebte Pfarrerin nun „nicht mehr die schönen Gottesdienste hier am Ort hält.“ Auch die Heininger Ortsvorsteherin Natascha Bobleter dankte der Seelsorgerin mit einem kurzen Grußwort und gab ihr einen Segen mit auf den Weg. „Mit schwerem Herzen“ bedankte sich Pfarrerin Renard zum Abschluss bei ihrer Gemeinde für die unvergessliche Zeit in Backnang. Sie sei gerne hier gewesen und das Weiterziehen sei „nicht leicht“, doch sei die neue Stelle in Tübingen für sie „einfach wie geschaffen: So etwas habe ich mir immer gewünscht.“